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Freitag, 27. Januar 2012 |
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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen Stadträte, sehr geehrte Gäste! Dass der Antrag „Ausgleichsflächen für Gewerbeansiedlung im Leipziger Norden“ parallel zum Bebauungsplan Nr. 383 „Industriegebiet östlich der Radefelder Allee“ bzw. zu dem dazugehörigen städtebaulichen Vertrag verabschiedet werden soll, ist ein glücklicher Zufall, der in den Ausschüssen zu einer sehr praxisnahen Diskussion geführt hat. Insbesondere der Leipziger Norden nimmt gerade eine rasante wirtschaftliche Entwicklung, über die wir uns sehr freuen, da sie für Stadt und Region Leipzig zahlreiche Arbeitsplätze, Prosperität und Steuereinnahmen bedeutet. Die Konzentration der Ansiedlungen führt jedoch zwangläufig zu höheren Umweltbelastungen. Damit das Leben vor Ort attraktiv bleibt, müssen wir Anstrengungen unternehmen, um die Belastungen zum einen so gering wie möglich zu halten und zum anderen den Ausgleich so nah wie möglich an der Quelle der Belastung realisieren. |
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Donnerstag, 26. Januar 2012 |
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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen Stadträte, sehr geehrte Gäste!
Da die Diskussion um den Verbrauchermarkt bzw. das Einkaufszentrum Connewitz ein gutes Beispiel dafür ist, dass Bürgerbeteiligung funktioniert, möchte ich etwas weiter ausholen.
Bereits im Januar 2007, noch bevor die Vorlage zum Bebauungsplan „Verbrauchermarkt am Connewitzer Kreuz“ den Stadtrat erreicht hat, informierten besorgte Bürgerinnen und Bürger, hier vor allem die Interessengemeinschaft Connewitz, die Fraktionen über ihre Bedenken. Hauptkritikpunkt war der in den Planungen vorgesehene Abriss des leer-stehenden Jugendstil-Wohnhauses Scheffelstraße 36. Stadträte unterschiedlicher Frak-tionen wandten sich in der Folge mit der Bitte an die LWB, das Gebäude zu erhalten und gegebenenfalls zu verkaufen. Darüber hinaus wurde die TLG gebeten, in den weiteren Planungen auf diese Gebäude zu verzichten. Die LWB verkaufte das Haus, welches heute saniert sowie bewohnt ist, und die TLG verzichtete auf die Fläche in der Planung.
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Dienstag, 3. Januar 2012 |
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Nachbesserungsbedarf bei Radverkehrsführung und Fahrradstellplätzen
Die SPD-Fraktion begrüßt grundsätzlich die Pläne der TLG Immobilien, vom geplanten Einkaufzentrum auf dem Areal zwischen Koch- und Scheffelstraße Abstand zu nehmen und statt dessen auf Aufwertung und Ausbau des bestehenden Supermarktes zu setzen. Damit greift die TLG Vorschläge zahlreicher Bürgerinnen und Bürger sowie der SPD-Fraktion auf. Nachbesserungsbedarf sieht die SPD-Fraktion jedoch bei Fahrradstellplätzen sowie der Radverkehrsführung. Christopher Zenker, Stadtrat und Mitglied im Fachausschuss Umwelt und Ordnung: "Der aktuelle Standort am Connewitzer Kreuz zwischen Karl-Liebknecht-Straße und Arno-Nitzsche-Straße ist eingeführt und bietet eine gute verkehrliche Anbindung. Die gute Verkehrsanbindung des bestehenden Supermarktes gerade an den ÖPNV ist dabei auch ein wichtiger umweltpolitischer Aspekt. Die Anzahl der geplanten 13 Fahrradbügel hält die SPD jedoch für zu gering und fordert die Stadtverwaltung daher auf, sich gegenüber dem Investor für eine Erhöhung der Fahrradstellplätze einzusetzen.“ |
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